Link verschicken   Druckansicht öffnen
 
leerer Klassenraum

Stehst du am Ende deiner Schullaufbahn und weißt noch nicht genau, wie es für dich am besten weitergeht? Den ganzen Tag im Klassenraum zu verbringen ist nicht so dein Ding?  Dann gib dem Handwerk eine Chance: Über 130 mögliche Ausbildungsberufe warten auf dich.

Wenn du gern mit anpackst und am Ende des Tages sehen möchtest, was du geschafft hast, bist du hier genau richtig!

 

 

Kollage_alle_mit Karte

 

 

Die Kampagne "Bist Du dabei? - Ausbildung im Handwerk" wurde in Zusammenarbeit der sechs Kreishandwerkerschaften des Münsterlandes und der vestischen Region als Arbeitgebervertreter sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) aus der Region Münsterland sowie der Region Emscher-Lippe und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW (GEW NRW) als Arbeitnehmervertreter initiiert.

 

 

 

Noch unsicher?

Du möchtest erstmal mit Jemandem sprechen, der die verschiedenen Berufe kennt, weiß, welche Voraussetzungen gefragt sind und dir auch etwas über den Ausbildungsablauf erklären kann? Jemand, der vielleicht sogar schon einen passenden Betrieb kennt? Und der auch die Fragen deiner Eltern beantworten kann?

 

Wenn du aus Münster kommst, ist

dein persönlicher Ansprechpartner für eine Beratung

bei der Handwerkskammer Münster

Mustafa Schat

Tel. 0251 705 1175

E-Mail:
 

Orthopaediemechaniker legt Orthese an
schleifen in der Tischlerei

Natürlich kannst du dir auch erst selbst einen Überblick verschaffen.

Entdecke viele interessante Berufsbilder auf der Seite von Handwerk.de.

 

Von A (wie Anlagenmechaniker*in) bis Z (wie Zahntechniker*in) bietet das Handwerk für jeden Charakter und jede Vorliebe den geeigneten Beruf.

 

Die Voraussetzungen für eine Ausbildung im Handwerk sind nicht kompliziert:

  1.   Du hast Spaß daran, etwas mit deinen Händen zu (er)schaffen.
  2.   Du bist motiviert und bereit, dir Neues zu erarbeiten.
  3.   Für jeden Schulabschluss gibt es einen passenden Einstieg.

 

Und das Beste: Es gibt noch viele freie Ausbildungsplätze, die nur auf dich warten - bewirb dich also noch heute für den Ausbildungsstart 2021!

 

Freie Ausbildungstellen

in der Region findest du in der Ausbildungsplatzbörse.

 

Und damit es schnell weitergehen kann, wenn du ein interessantes Ausbildungsangebot gefunden hast, gibt es hier noch zwei Links mit guten Bewerbungstipps:

Cupcakes aus der Konditorei
zweifelnde Frau

Du fragst dich, ob das Handwerk wirklich etwas für dich ist?

 

Viele Betriebe freuen sich auch jetzt noch, dich bei einem Schnupperpraktikum kennenzulernen. Dieses kann von einer bis zu vier Wochen dauern. So kannst du den Arbeitsalltag hautnah erleben, bevor du eine Entscheidung triffst. Und für den Fall, dass du mit deinen Schulnoten nicht besonders gut punkten kannst, ist dies eine gute Gelegenheit mit deiner Einsatzbereitschaft und deinen praktischen Fähigkeiten zu überzeugen.

 

 

 

Für ein Schnupperpraktikum reicht oftmals schon eine E-Mail oder ein Anruf, in dem du dich vorstellst und den gewünschten Zeitraum für dein Schnupperpraktikum angibst. Aufgrund der Corona-Situation raten wir derzeit von einem unangekündigten Besuch im Betrieb ab.

Wir haben hier einige Tipps und Formulierungsvorschläge für dich vorbereitet:

 

Bewerbung per Telefon

  • Bereite das Gespräch vor. Wenn du sehr aufgeregt bist, schreibe dir deinen Einstiegssatz vorher auf.
  • Überlege, wann und wie lange du ein Praktikum machen möchtest.
  • Notiere dir, warum du dich für diesen Beruf interessierst und wie du auf diesen Betrieb gekommen bist.
  • Finde eine direkte Ansprechperson heraus. Oft steht diese mit den passenden Kontaktdaten auf der Internetseite. Wenn du keine Ansprechperson findest, frage am Telefon danach.
  • Lege dir Zettel und Stift bereit.
  • Sprich ruhig und deutlich. Mach eine kurze Pause zwischen den Sätzen. Vielleicht übst du vorher mit einer Person, der du vertraust.
  • Nenne deinen Namen und dein Anliegen.
    Ein Tipp für Profis: Achte auf den Namen der Person, die sich meldet und notiere ihn. Wirst du weiterverbunden oder wird dir ein Rückruf angeboten, kannst du dich so persönlich bedanken. In den meisten Fällen wird deine Höflichkeit auch den Chef / die Chefin erreichen.

 

So könnte dein erster Satz lauten:

„Hallo, (Herr / Frau …). Mein Name ist VORNAME NACHNAME. Ich interessiere mich für ein Praktikum als (BERUF einsetzen) in den Sommerferien (oder anderer Zeitpunkt). Können Sie mir sagen, ob zu der Zeit in Ihrem Unternehmen ein Praktikumsplatz frei ist?
ODER Können Sie mir sagen, wer dazu meine Ansprechperson ist?“

 

  • Bereite dich darauf vor, direkt mit der zuständigen Person zu sprechen. Diese wird mehr über dich und deine Motivation erfahren wollen.
  • Sei nicht enttäuscht, wenn die zuständige Person nicht direkt mit dir sprechen kann. Frage nach einem besseren Zeitpunkt oder ob es sinnvoller ist, eine E-Mail zu schicken. Wenn das der Fall ist, notiere dir auf jeden Fall den Namen und die E-Mail-Adresse.
  • Nicht vergessen: Bedanke dich für
    - die Auskunft oder
    - das freundliche Gespräch oder
    - das Angebot oder
    - ....

 

Bewerbung per E-Mail

  • Überlege, wann und wie lange du ein Praktikum machen möchtest.
  • Finde eine direkte Ansprechperson heraus. Oft steht diese mit den passenden Kontaktdaten auf der Internetseite. Das kann der Unternehmer / die Unternehmerin selbst sein oder eine andere dort benannte Person. Wenn du keine Ansprechperson findest, frage am Telefon danach.
  • Nur in Ausnahmefällen richtest du deine E-Mail an die allgemeine E-Mail-Adresse und beginnst mit „Sehr geehrte Damen und Herren…“
  • Nenne in der Betreffzeile deinen Praktikumswunsch, den Beruf, den Zeitpunkt und die Dauer.
  • Sprich den oder die Empfänger*in persönlich an.
  • Begründe, warum du dich für diesen Beruf interessierst und wie du auf diesen Betrieb gekommen bist.
  • Gib an, ob du ein freiwilliges oder ein Pflichtpraktikum / Schulpraktikum machen möchtest.
  • Schreibe etwas über dich:
    - ob du schon Erfahrungen im handwerklichen Bereich hast / welche Erfahrungen du hast
    - warum du dich für geeignet hältst (schaue dafür in der Berufsbeschreibung, welche Eigenschaften Jemand für den gewünschten Beruf haben sollte; beispielsweise unter https://www.handwerk.de/ausbildungsberufe.html, )
    - wann du voraussichtlich die Schule verlässt und mit welchem Abschluss
  • Hänge dein letztes Zeugnis und deinen Lebenslauf mit deinen Kontaktdaten an (als PDF-Datei oder Bild) .

 

So könnte dein Bewerbungstext lauten:

Sehr geehrter Herr Meyer,

ich interesseiere mich sehr für ein freiwilliges Praktikum als Parkettlegerin in Ihrem Betrieb, um herauszufinden, ob ich in diesem Beruf auch eine Ausbildung machen möchte. Dass Sie einen Praktikumsplatz anbieten, habe ich in der Praktikumsbörse der Handwerkskammer gesehen. ODER Auf Ihrer Internetseite habe ich gesehen, dass Sie im Parkettlegerhandwerk ausbilden und hoffe, Sie bieten deshalb auch Praktikumsplätze an.

Im Technikunterricht der Schule habe ich den sicheren Umgang mit verschiedenen Werkzeugen gelernt. Daher weiß ich, dass der gewissenhafte Umgang mit Geräten und Werkzeugen für die eigene Sicherheit und die der Kollegen wichtig ist. Die Arbeit mit dem Material Holz hat mir dabei immer viel Spaß gemacht. Ich arbeite zuverlässig und ordentlich und packe gern mit an, auch wenn es mal schwer wird. Nun möchte ich in einem dreiwöchigen Praktikum mehr über die Herausforderungen bei der täglichen Arbeit erfahren.

Die 10. Klasse der Hauptschule Musterstadt habe ich in diesem Sommer mit einem guten Hauptschulabschluss Typ A beendet.

In einem persönlichen Gespräch überzeuge ich Sie gern von meiner Motivation.

 

Mit freundlichen Grüßen

VORNAME NACHNAME

 

Bewerbung per Brief

Wenn eine schriftliche Bewerbung ausdrücklich gewünscht ist, solltest du dir die Mühe machen und diese gewissenhaft und vollständig erstellen. Hierzu findest du viele gute Hinweise und Formulierungen unter

https://bwt.planet-beruf.de/bewerbungsmappe/das-anschreiben/so-bewirbst-du-dich-fuer-ein-praktikum.html

 

 

 

 

Rohrzangen

Netzwerke